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Wissenschaft und Technik für die Jüngsten: MINKT in Krippe, Kindergarten und daheim

In unserer technischen und digitalisierten Welt sind MINT-Kompetenzen immer wichtiger. Naturwissenschaftliches Knowhow und ein ausgeprägtes Medien- und IT-Verständnis prägen die Berufe der Zukunft. Dementsprechend groß ist der Fokus auf diese Wissensbereiche in der Bildung. Bei der Unterrichtsgestaltung werden dabei immer häufiger interdisziplinäre Ansätze verfolgt sowie Kunst und Kreativität in die Projekte mit eingebunden – aus MINT wird MINKT (engl. STEM zu STEAM).

Dabei muss die Berührung mit wissenschaftlich-technischen Inhalten nicht erst in der Schule stattfinden. Kinder sind von Natur aus Forscher und Entdecker, die die Welt um sich erkunden möchten und mit allem experimentieren, was sie finden. So kann MINKT bereits im Kindergarten Teil des Lernprogramms sein, sofern das Wissen altersgerecht und mit passendem Lernspielzeug vermittelt wird. Selbst erste Berührungspunkte mit MINKT in der Krippe sind umsetzbar – und aus vielerlei Gründen sogar sinnvoll.

In diesem Artikel erfahren Sie, warum MINKT-Bildung bereits Bestandteil der frühkindlichen Entwicklung sein sollte, wie Sie die Inhalte sinnvoll in den Kita-Alltag einbinden, welche Lernmittel für welche Ziele funktionieren und vieles mehr!

MINKT in Krippe, Kindergarten und Co. – Früh anfangen lohnt sich!

MINKT-Kompetenzen bestimmen die Zukunft, in der Dinge wie Automatisierung, KI und kreative Problemlösung eine immer größere Rolle spielen. Leider sind die Wissensinhalte der naturwissenschaftlich-technischen Fächer häufig sehr komplex und abstrakt. Und anstatt lediglich Daten und Fakten zu lernen geht es um das Verständnis, wie genau diese Dinge funktionieren, und seine Erkenntnisse in verschiedenen Situationen anzuwenden und zu kombinieren. Nicht umsonst ist Mathematik in vielen Umfragen Spitzenreiter bei den unbeliebtesten Schulfächern, dicht gefolgt von Chemie und Physik. Als Gründe werden oft ein hoher Leistungsdruck sowie mangelnder Praxisbezug im Unterricht genannt.

Allein deshalb ist es wichtig, dass Kinder schon in jungen Jahren mit MINT-Themen in Kontakt kommen. Studien zeigen deutlich, dass frühe positive Erfahrungen mit diesen Inhalten spätere Berührungsängste merklich reduzieren können. Wenn die Kleinen also schon in Kindergarten oder Krippe MINKT als spannend und faszinierend wahrnehmen, stehen sie später den entsprechenden Schulfächern weniger abgeneigt gegenüber.

Zudem sind Neugier und Experimentierfreude gerade im frühen Alter am stärksten ausgeprägt. Während Kinder etwa im Sekundarschulalter ein neues Schulfach meist als weitere anstrengende Pflicht empfinden, ist ein neuer Wissensbereich in der Kita ein mitreißendes Abenteuer. Auch diese Haltung können sich Betreuer gezielt zunutze machen, um das Interesse an MINKT-Bildung zu wecken und nachhaltig zu verankern.

Eine Kita-Gruppe baut zusammen mit bunten Bausteinen

Der richtige pädagogische Ansatz: So klappt MINKT mit Vorschulkindern

MINKT in Krippe, Kita oder in U6-Spielgruppen funktioniert selbstverständlich anders als herkömmlicher Unterricht. Eine „Verschulung“ sollte in jedem Fall vermieden werden, stattdessen geht es um spielerisches Entdecken. Erzieher machen sich dabei die natürliche Neugier ihrer Schützlinge zunutze: Sie schaffen Umgebungen und Situationen, die die Kleinen zu selbstständigen Fragen und Experimenten anregen, und beantworten und erklären bei Bedarf. Offene Impulse funktionieren deutlich besser als geschlossene Aufgaben.

MINKT-Themen finden sich in unzähligen Alltagssituationen. „Warum schwimmt dieses Objekt, das andere aber nicht?“, „Wieso verlieren Bäume ihre Blätter?“ oder „Warum klebt der Magnet am Kühlschrank?“ sind gute Beispiele, wie sich aus einer einfachen Frage ein ganzer Tag naturwissenschaftlicher Experimente zu Schwerkraft und Auftrieb, Photosynthese oder Magnetismus entwickeln kann.

Eine weitere Rolle bei der Wissensvermittlung spielt der Raum selbst. Die Montessori-Pädagogik sieht die Umgebung als „dritten Erzieher“, der Kindern einen Ort gibt, an dem sie sich selbstständig entfalten und in eigenem Rhythmus lernen können. Dementsprechend ansprechend und zugänglich sollten verschiedene Lernspielzeuge präsentiert sein. Haben Kinder eigenständig Interesse an bestimmten Wissensbereichen entwickelt, fällt es Erziehern weitaus einfacher, dies zu vertiefen.

MINKT-Spielzeug und -Lernmittel für Krippe und Kita

Junge Kinder lernen am besten durch Beobachten, Anfassen und natürlich durch Spiel und Spaß. Interessante und abwechslungsreiche Lernhelfer gehören daher zur Grundausstattung von Krippen und Kindergärten. MINKT-Spielzeug hilft, gezielt Interesse für naturwissenschaftlich-technische Wissensinhalte zu wecken. Im Folgenden einige Beispiele, wie Spielen und Experimentieren in der Kita MINKT-Kompetenzen fördert.

Mathematik

  • Zählen, Sortieren, Mengen vergleichen
  • Bauen mit geometrischen Figuren
  • Raum-Lage-Erfahrungen

Informatik

  • Spiele mit Ursache-Wirkung-Prinzipien („Wenn-Dann“-Sequenzen verstehen)
  • Algorithmisches Denken beim Bauen und Sortieren
  • Einfache Programmierlogik mit simplen Lernrobotern (z.B. Beebot®)

Naturwissenschaften

  • Wasserexperimente (Spieltische oder draußen)
  • Licht und Schatten
  • Magnetismus

Kunst

  • Farben mischen
  • Materialien entdecken und bearbeiten
  • Ästhetisches und räumliches Verständnis

Technik

  • Stapeln, Stecken, Schrauben
  • Mechanik verstehen (Räder, Zahnräder, Scharniere usw.)
  • Werkzeuge und ihre Funktionen kennenlernen (etwa an Spiel-Werkbänken)

Mithilfe der passenden Spielsachen lernen die Kinder nicht nur wichtige Themenbereiche in Naturwissenschaften, Technik und Informatik kennen. Sie verbinden zudem Wissenserwerb mit Spaß und Freude, sehen, dass Problemlösung und Kreativität zusammengehören, und verstehen, dass selbst alltägliche Geschehnisse Möglichkeiten bieten, die Welt zu erkunden und Neues zu entdecken.

Bei der Wahl von MINKT-Lernmitteln und -Spielzeug kommt es auf mehrere Aspekte an. Am wichtigsten ist, dass die Materialien altersgerecht und kindersicher sind – verschiedene Siegel und Prüfzeichen weisen darauf hin. Mehrzweck-Spielsachen regen die Neugier der Kinder zusätzlich an und werden nicht so schnell langweilig. Kombinierbare Systeme bieten einen weiteren Vorteil – sie lassen sich immer wieder unterschiedlich anordnen und durch neue Sets erweitern (z.B. LEGO® Education). Und Spielzeug/Lernhelfer aus natürlichen oder recycelten Werkstoffen eröffnen einfache Wege, um mit den Kindern über Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte zu sprechen.

Kinder lernen auf einem Globus die Erde kennen

MINKT und Raumgestaltung: Das Spielzimmer wird zum Labor

Der Raum und dessen Gestaltung sowie Ausstattung nimmt bei der Wissensvermittlung nach Montessori einen besonderen Stellenwert ein. Er ist Teil der „Lehrkräfte“ und trägt zur Wissensvermittlung, aber auch zur allgemeinen kindlichen Entwicklung bei, etwa was Ordnung und Selbstständigkeit angeht. In einem gut organisierten und ästhetisch abgestimmten Raum macht Spielen und Lernen noch mehr Spaß und eröffnet ganz neue Möglichkeiten – insbesondere bei MINKT in Krippe, Kindergarten und Vorschule. Gleichzeitig reduziert er Ablenkungen und fördert die Konzentration.

Um Kinder subtil, aber bestimmt an einzelne Wissensinhalte heranzuführen, ohne sie zu überfordern, ist eine klare Einteilung sinnvoll. Forscherecke, Bau- und Konstruktionsbereich und Bastelarbeitsplätze sollten klar abgegrenzt sein. Dies erreichen Kitas zum Beispiel mit Trennwänden, oder indem sie mittelhohe Schränke als Raumteiler einsetzen. Auch mit verschiedenfarbigen Teppichen lässt sich der Raum in „Zonen“ einteilen. Die Lernhelfer und Spielsachen sollten offen zugänglich sein, damit sich die Kinder selbstständig die Materialien heraussuchen können, mit denen sie sich beschäftigen möchten. Auch Arbeitsflächen wie Spieltische oder Werkbänke sollten eine kindgerechte Höhe aufweisen. Flexible Möbel wie Tische mit Rollen oder stapelbare Stühle, die sich schnell aufstellen und wieder wegräumen lassen, erleichtern Projekt- und Stationsarbeit.

MINKT-Labor im Kindergarten: Bereiche zum Experimentieren, Lesen und Entspannen

MINKT-Bildung mit insGraf – kindgerecht, zeitgemäß und nachhaltig!

Frühe naturwissenschaftlich-technische Bildung eröffnet enorme Chancen, stellt Erzieher jedoch gleichzeitig vor neue Herausforderungen. So müssen Raumgestaltung, Materialauswahl und pädagogische Konzepte angepasst und neu aufeinander abgestimmt werden. Doch mit der richtigen Ausstattung und fachkundiger Begleitung wird aus diesen Anforderungen eine nachthaltige Investition in die Zukunft unserer Kinder.

insGraf hilft Krippen und Kindergärten, MINKT-Inhalte altersgerecht, spannend und abwechslungsreich in den Alltag zu integrieren. In unserem Shop finden Sie eine Vielzahl ansprechender, pädagogisch durchdachter Produkte, und unsere kompetenten Mitarbeiter beraten Sie gern zu Raumausstattung und der Wahl geeigneter Lernhelfer – auf Wunsch auch bei Ihnen vor Ort. Lassen Sie uns gemeinsam Bildungsräume schaffen, die Kinder fördern und inspirieren.