Zum einen ist der Sommer eine helle, fröhliche Zeit voller Tatendrang und Abenteuer, insbesondere an der frischen Luft. Andererseits bergen die Sonne und die hohen Temperaturen auch Gefahren für Kinder, vom Sonnenbrand bis hin zu Dehydrierung. Den Kleinen selbst ist dies nur selten bewusst – sie spielen unbeschwert in der sengenden Hitze, ohne sich der Gefahren bewusst zu sein.
Hitzeschutz im Sommer ist deshalb für Erzieher und Lehrer eine enorm wichtige Aufgabe. Sie müssen sich um eine geeignete Ausstattung für heiße Tage kümmern, die Aktivitäten dementsprechend organisieren und umplanen und die Gesundheit der Kinder genau im Auge behalten. Möbel und Accessoires zur Hitzeprävention, Abkühlungsmöglichkeiten beim Spielen und Lernen sowie attraktive Trinkpausen erleichtern es, die Kleinen sicher durch die Sommerhitze zu leiten, ohne sie zu sehr einzuschränken und den Alltag weiterhin lustig und lehrreich zu gestalten.
In diesem Artikel stellt Ihnen der insGraf-Blog einige effektive Möglichkeiten zur Raumgestaltung und Tagesplanung vor, die Ihnen die Arbeit an heißen Tagen erleichtern und Ihre Schützlinge erfreuen:
- Hitzeschutz draußen: Den Sommer auf dem Spielplatz meistern
- Hitzeschutz drinnen: Der Sommer im Gruppen- oder Klassenraum
- Tagespläne und kühlende Aktivitäten während der Sommerhitze
- „Kinderpflege“ im Sommer: Trinken, UV-Schutz und mehr
- Exkurs: Ein hitzeresistenter Außenbereich
- Fazit
Hitzeschutz draußen: Den Sommer auf dem Spielplatz meistern
Der Sommer lockt mit hellem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel an die frische Luft. Doch genau hier lauern die Gefahren. Direkte Sonneneinstrahlung über lange Zeit ist nicht nur unangenehm heiß; sie birgt auch große gesundheitliche Risiken. Daher ist einer der wichtigsten Aspekte des Hitzeschutzes im Außenbereich, für Beschattung zu sorgen.
Hierfür stehen Kitas und Schulen verschiedene Optionen zur Verfügung. Am leichtesten ist es natürlich, die Aktivitäten im Freien einfach unter natürliche Schattenspender zu verlagern. Bäume und begrünte Bereiche halten dabei nicht nur die direkte UV-Einstrahlung fern, um sie herum herrscht auch eine deutlich angenehmere Luftqualität. Allerdings funktioniert dies nur für „flexible“ Beschäftigungsmöglichkeiten, nicht für fest installierte Anlagen wie etwa Sandkästen, Terrassen und Picknicksitzgruppen.
Doch auch diese Orte, an denen Kinder länger verweilen, lassen sich mit mehreren Mitteln verschatten. So können Sie beliebte Spielbereiche wie etwa den Sandkasten mit großen Sonnensegeln schützen, die sich leicht installieren und bei Bedarf auch versetzen lassen. Als langfristige Investition können Sie auch Pavillons oder Spielhäuschen errichten, die Kindern draußen einen überdachten Ort zum Spielen geben. Und für eine maximal flexible Nutzung lohnt es sich, ein paar Sonnenschirme anzuschaffen.

Hitzeschutz drinnen: Der Sommer im Gruppen- oder Klassenraum
Auch innerhalb der Räumlichkeiten ist Hitzeschutz im Sommer ein wichtiges Thema in Kindergärten, Schulen und Horten. Schließlich verbringen die Kleinen auch bei tollem Wetter einen längeren Teil des Tages in Spiel- oder Klassenzimmern. Damit diese nicht zu einem Backofen werden, sollten Sie ebenfalls ein paar Maßnahmen ergreifen. Generell gilt: frühmorgens stoßlüften und tagsüber die Fenster geschlossen halten, am besten auch Vorhänge oder Gardinen schließen.
Auch die Ausstattung und Möblierung kann bei der Hitzeprävention helfen. Verlagern Sie flexible Sitzecken und Spielzonen am besten weg von den Fenstern, wo die meiste Wärme eindringt. Helle Stoffe und Naturmaterialien speichern zudem weniger Wärme als schwarze Textilien, Metalle oder Kunststoffe. Und nicht zuletzt tragen Zimmerpflanzen enorm viel zu einem angenehmen Raumklima bei – ausreichend gießen nicht vergessen!
Zu guter Letzt: Vermeiden Sie zusätzliche Wärmequellen in Ihren Räumen, wo es nur geht. Insbesondere Elektronik gibt im Betrieb jede Menge Hitze ab. Verfügen Sie also über interaktive Monitore, Projektoren und ähnliche technische Geräte, lassen Sie sie während der Spitzentemperaturen am besten abgeschaltet.
Tagespläne und Aktivitäten während der Sommerhitze
Mehr Hitzeschutz im Sommer lässt sich auch durch eine optimierte Tagesplanung realisieren. Nutzen Sie für den Spielplatzbesuch und andere Bewegungsaktivitäten am besten die Morgenstunden, wenn es noch einigermaßen kühl ist. Meiden Sie sowohl körperlich als auch mental anstrengende Aktivitäten während der Mittagshitze – halten Sie währenddessen lieber entspannte Vorleserunden ab. Generell sollten Sie im Hochsommer mehr Ruhephasen einplanen, um Ihren Schützlingen die Möglichkeit zu geben, sich von den zusätzlichen Belastungen durch die Temperaturen zu erholen.
Gerade im Sommer bieten sich auch Aktivitäten an, die nicht nur spaßig und lehrreich sind, sondern sich gleichzeitig zur Abkühlung nutzen lassen. Gerade im Außenbereich sind hier Wasserspieltische und Matschküchen zu nennen. Das Plätschern und Planschen verschafft etwas Linderung gegen die Hitze, während die Kinder gleichzeitig physikalische Prinzipien wie Auftrieb, Strömung und Schwerkraft erforschen können. Auch Sprühduschen und Wasserbögen sind im Sommer extrem beliebte Spielgeräte. Und selbst im Gruppenraum oder Klassenzimmer lassen sich kontrollierte Experimente mit Wasser oder Eis durchführen.

„Kinderpflege“ im Sommer: Trinken, UV-Schutz und mehr
Der wohl wichtigste Aspekt der Hitzeprävention ist: Viel trinken! Gerade Kinder vergessen das beim Umhertoben und Weltentdecken. Daher sollten Erzieher und Lehrer häufig daran erinnern und in jedem Fall Wasser und ungesüßte Tees bereitstellen. Für etwas mehr Motivation können Sie auch interessante oder lustige Trink-Rituale einführen, etwa mit einem Trinkkreis, Trinklied oder Klangsignal. Für den Außenbereich oder auf Ausflügen sind einladende Trinkstationen oder -wagen hilfreich. Oder Sie statten jedes Kind mit einer persönlichen Trinkflasche aus, die zu einer bestimmten Uhrzeit leer sein sollte.
Im Sommer gehören Hitzeschutz und Sonnenschutz zusammen. Gerade, wenn Gruppe oder Klasse auf Ausflügen längere Zeit unter freiem Himmel verbringt, sollten sich alle gut mit Sonnencreme einschmieren. Nehmen Sie sich die Kinder in Gruppen vor und gestalten Sie die Wartezeit mit Liedern, Geschichten oder Gruppenspielen etwas angenehmer, bis alle an der Reihe waren. Ältere Kinder können sich allein oder in Paaren auch selbst die Arme, Beine und den Hals eincremen, während Erzieher nur noch das Gesicht und die Ohren übernehmen.
Kappen und Hüte helfen ebenfalls dabei, einen unangenehmen Sonnenbrand an empfindlichen Körperstellen zu vermeiden und gerade den Kopf vor Überhitzung zu schützen. Planen Sie außerdem beim Spielen und Erkunden an der frischen Luft „Schattenzeiten“ ein.

Exkurs: Ein hitzeresistenter Außenbereich
Schon bei der Gestaltung von Spielplatz oder Schulhof können Sie Ihre Einrichtung gegen die Sommerhitze wappnen. Generell sollte vermieden werden, zu viele Flächen zu versiegeln, denn diese speichern Wärme und heizen sich stärker auf als natürliche Böden. Pflanzen Sie Bäume und Hecken für ein paar schattige Orte und stellen Sie Pavillons oder Pergolas auf, unter die sich die Kinder bei Bedarf zurückziehen können. Auch Hochbeete sind eine großartige Ergänzung für jeden Außenbereich: Die Pflanzen verbessern das Mikroklima auf dem Gelände, bieten den Kindern beim Gärtnern eigene Naturerfahrungen und stellen je nach Art der Bepflanzung sogar gesunde Leckereien wie Beeren, Snacktomaten oder Zuckererbsen bereit.

Hitzeschutz im Sommer mit insGraf: Sicher durch die heißen Tage
Gerade für Kinder in Kita, Schule und Hort ist ein angemessener Hitzeschutz im Sommer enorm wichtig. Dabei geht es um mehr als nur kurzfristige Maßnahmen – schließlich haben wir jedes Jahr einige heiße Monate. Es lohnt sich also, in durchdachte Lösungen zu investieren und dauerhafte Konzepte zu entwickeln, um auch während hoher Temperaturen angenehme Bedingungen für Kinder, Jugendliche und Personal zu schaffen.
insGraf unterstützt Sie bei der Hitzeprävention mit einem umfassenden Angebot und viel pädagogischem Knowhow. In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an Beschattungssystemen, Outdoor-Möbeln, Wasserspielgeräten und mehr. Gern besuchen Sie unsere regionalen Fachberater auch direkt vor Ort, um mit Ihnen Raumgestaltung und Aktivitätenplanung zu optimieren – nehmen Sie einfach telefonisch, per Mail oder über unsere Onlineformulare Kontakt zu uns auf! Zur Planung Ihres Außenbereichs können Sie zudem unseren nutzerfreundlichen Spielplatz-Konfigurator nutzen.